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Indianerhilfe in Amazonien: Gesundheitshelfer, Landrechte und nachhaltige Nutzung Seit 1995 arbeitet ARA mit indigenen Völkern im Süden des brasilianischen Bundesstaates Amazonas zusammen. Unser wichtigster Partner war lange Zeit die von Sandrinha Barbosa und Hubert Groß gegründete Associação Uirapuru. Das haben wir erreicht: Im Laufe der Zeit wurden über 60 Gesundheitshelferinnen  und -helfer ausgebildet, die vor Ort die wichtigsten Krankheiten behandeln können. Mit gespendeten Mikroskopen können sie Malariaerreger und Darmparasiten identifizieren und die früher oft tödlichen Krankheiten frühzeitig behandeln. Bei der staatlichen Gesundheitsbehörde haben sie eine Prüfung abgelegt und erhalten jetzt Medikamente für die Basisgesundheitsversorgung. In Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen konnten die Grenzen mehrere Indianergebiete neu festgelegt und besser gesichert werden. Ein großer Erfolg war die Ausweisung und Anerkennung eines neuen Gebietes für das Volk der Diahoi. In zwei Dörfern leben heute wieder über hundert Indianer auf ihrem traditionellen Land. Gemeinsam mit den benachbarten Tenharim wurde nach neuen Wegen gesucht, eine Verbesserung der Lebensbedingungen mit einer nachhaltigen Nutzung des Waldes zu verbinden. Erste Erfahrungen mit Agroforstwirtschaft und der Vermarktung von Paranüssen und Copaiba-Öl haben gezeigt, dass hier ein großes Potenzial liegt, die Wälder zu nutzen ohne sie zu zerstören. Unsere Ziele: Im letzten Jahr wurden die Voraussetzungen geschaffen, um in Zukunft direkter mit den indianischen Völkern im Süden des Bundesstaates Amazonas zusammen zu arbeiten. Eine weitere Verbesserung der Gesundheitsversorgung und neue Projekte der nachhaltigen Nutzung stehen dabei im Mittelpunkt. Lesen Sie mehr zum Projekt: Paranüsse sichern Eigenständigkeit
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